Archiv der Kategorie: Bücher

Lob und Tod

Lob, Leid und Tod können so nahe beieinander sein. Im Bahnhofsbuffet Olten sagte mir ein Mann aus Zizers, dass er immer gerne meine Kolumnen in der Bündner Woche lese. Ich beherrschte mich, ihn zu umarmen.  Aber liebe Leserinnen und Leser, selbstredend ist mir bewusst, dass ich auch Kritik auf mich nehmen muss. Also nur zu, schreiben Sie mir, mit offenem Visier.

Ein Reiseleiter meinte nach einer Führung: „Wenn es Ihnen gefallen hat, dann schreiben Sie eine E-Mail, wenn nicht, dann schreiben Sie einen Brief und werfen ihn als B-Post in einen abgelegenen Briefkasten.“ Mir dürfen Sie mailen…

Apropos Lob, Ehre und Ruhm, hier noch ein Buchtipp für ein garantiertes Leseglück:

Am 29. Juni 1910 kommt eine beliebte Sopranistin durch Pistolenschüsse ums Leben. Der Täter: Dirigent Aloys Obrist. Das Opfer: Anna Sutter. Das Ereignis ist identisch und wahr. Anna Sutter stammt aus der Schweiz und nach Umwegen feiert sie Erfolg an Erfolg auf den Bühnen Deutschlands. Sie singt sich als perfekte „Carmen“ nicht nur in die Herzen der Mengen, sie bricht auch welche. Das Leben auf den Brettern, die angeblich die Welt bedeuten, vermischt sich leise und gemächlich mit dem privaten Sein.

Die Geschichte beginnt im Zimmer der toten Anna Sutter, an der zwei Männer eine Gipsmaske abnehmen. Draussen warten trauernd Operettenfreunde und in der Küche befragt der diensthabende Kommissar das aufgelöste Hausmädchen.

Nach eingehender Recherche erzählt Alain Claude Sulzer dieses Drama und spinnt den Faden auf seine grossartige Manier weiter. Eine Geschichte, ein Buch, das hoffentlich zur Lesegemeinde finden wird, die es zu schätzen weiss, dass solches prädestiniert ist für die Lektüre im Gartenstuhl oder wo auch immer.

 

Urs Heinz Aerni

 

Das Buch: „Annas Maske“ von Alain Claude Sulzer, Suhrkamp Verlag, ISBN 978-518-45785-6

„Die Poesie verträgt alles“

Florian Bissig versammelt und kommentiert 20 Gedichte aus der Schweiz und hat Mühe mit Poesie im öffentlichen Raum.

Urs Heinz Aerni: Herr Bissig, Sie lesen und besprechen Gedichte, die nun gesammelt als Buch erschienen sind. Im Vorwort steht, dass Lyrik im Trend liege. Ist dem wirklich so und wie machen Sie das fest?

Florian Bissig: Im gesamten deutschsprachigen Raum lässt sich beobachten, dass sich brillante Schriftstellerinnen und Schriftsteller ganz auf die Lyrik konzentrieren – statt nach einem Bändchen gleich zum Roman zu wechseln. Von Berlin ausgehend ist die deutsche Dichtung seit 2000 zu einer neuen Blüte herangereift. Das schlägt sich in den Feuilletons nieder und auch bei wichtigen Literaturpreisen, die in jüngster Zeit mehrfach an Lyriker vergeben wurden. In der Schweiz bekommt die Lyrik auch im Zusammenhang mit der Performance-Kunst wieder mehr Aufmerksamkeit.

Aerni: Sie wählten zwanzig Gedichte aus, um sie zu präsentieren und zu kommentieren. Über Poesie zu reden ist nicht leicht, wie gingen Sie denn vor?

Bissig: Ja, vielen fällt es schwer, über Gedichte zu reden. Das geht auch regelmäßigen Lesern wie mir so.

Aerni: Wieso eigentlich?

Bissig: Der Grund liegt in der Eigenschaft der Lyrik, die Welt in ganz eigenwilliger Weise zur Sprache zu bringen, an die man als Leser zunächst nicht anknüpfen kann. Ich bin aber davon überzeugt, dass es sich lohnt, dem Gefühl der Verständnislosigkeit und Sprachlosigkeit zu trotzen und Lyrik zu lesen und zu diskutieren. Dabei übt man nebenbei Fähigkeiten, die auch anderweitig hilfreich sind, etwa den Umgang mit Vieldeutigkeit und mit anderen Perspektiven. Wenn man nicht aufpasst, erweitert man dabei seinen Horizont! (lacht)

Aerni: Es finden sich Texte u. a. von Gerhard Meier, Klaus Merz, Eugen Gomringer, Franz Hohler, Ilma Rakusa, ja sogar von Mani Matter und Robert Walser. Was muss ein Text haben, damit dieser von Ihnen beachtet wird?

Bissig: Wenn ich die Gedichte nach einem einzelnen Kritierum ausgewählt hätte, wäre das Buch langweilig geworden. Gerhard Meiers «Rondo» etwa fesselt mich durch einen verblüffenden Gedankengang. Klaus Merz «Nach Homer» ist eine ultrakurze, raffinierte Anspielung an die Odysseus-Sage. Und der Text der jungen Dichterin Marina Skalova ist eine formal spannende und sehr musikalische Begegnung der deutschen mit der französischen Sprache. Ich wollte mit dem Bändchen nicht zuletzt die Vielfalt der Schweizer Lyrik zeigen, der heutigen wie derjenigen seit der Moderne.

Aerni: Sie studierten zudem Philosophie, wieviel Poesie verträgt die Philosophie oder anders gefragt, wäre die Lyrik ein guter Weg zur Philosophie?

Bissig: Die Poesie verträgt alles. Darum ist sie seit Pindar und Sappho auch nicht totzukriegen. Sie hält philosophische Spekulation und religiöses Schmachten ebenso aus wie Betrachtungen über die Banalitäten des Alltags. Entscheidend ist, dass das Gedicht nie ganz im Dienst an irgendeiner Sache aufgeht, sondern eben ein gewisses poetisches Etwas mit sich führt. Wie die Philosophie zielt auch die Lyrik oft auf ein Innehalten ab, auf ein radikales Hinterfragen, oder auf einen ganz neuen Blickwinkel.

Aerni: Wir treffen uns in Zürich West, einem schnell wachsenden Stadtteil, wie überhaupt in ganz Zürich. Wo täte im Stadtbild mehr Poesie gut?

Bissig: Ich bin nicht unbedingt ein großer Freund von Poesie im öffentlichen Raum. Man kann ja Gedichte auf Hausfassaden malen und hoffen, dass sie dann von ein paar Menschen mehr wahrgenommen werden. Aber irgend jemand wird sich dann belästigt oder beleidigt fühlen und die Übermalung fordern. Der Sache der Dichtung dienen solche Streitereien nicht wirklich. Am liebsten sehe ich es, wenn die Menschen ihre Nasen in schöne Gedichtbände stecken –  ich meine natürlich nicht nur mein Büchlein (lacht). Das kann im Tram oder am Dorfbach sein. Und es tut auch dem Stadtbild bestimmt besser als die üblichen Smartphone-Zombies.

 

Florian Bissig, geboren 1979, studierte in Zürich, Berlin und Austin. Nach dem Lizenziat in Philosophie promovierte er in Englischer Philologie mit einer Studie zu Samuel Taylor Coleridge. Er schreibt als freier Journalist für verschiedene Schweizer Zeitungen und Zeitschriften über Literatur, Musik und Philosophie und arbeitet an der Übertragung von Coleridges Lyrik ins Deutsche. Florian Bissig lebt mit seiner Familie in Affoltern am Albis bei Zürich.

Florian Bissig: „Mauerlängs durch die Nacht – Kleine Anthologie der Schweizer Lyrik“, Limbus Verlag, ISBN 978-3-99039-131-0, Gebunden mit Lesebändchen, 96 Seiten.

 

Dieses Interview ist auch in der P. S. Zeitung, im Anzeiger Bezirk Affoltern, in Zürich West und Berglink.de

 

Wenn Kundenfragen zur Werbe-Idee werden

Fragen seitens der Kundschaft können für Schaufenster inspirieren. Das zeigt die von Corina Friderich inhabergeführte Buchhandlung Mattmann in der Kleinstadt Zofingen im Schweizer Kanton Aargau. Der Text auf dem Plakat lautet auf Deutsch: „Ich weiß den Titel nicht mehr, aber das Cover war blau!“ Dieses Kundenzitat landete nun im Schaufenster und mit einem kurzen „OK“ werden eben Bücher in Blau präsentiert.
Übrigens, die Buchhandlung Mattmann wurde für die „Buchhandlung des Jahres“ vom Schweizer Buchhändler- und Verlegerverband (SBVV) nominiert.

 

Schaufenster Buchhandlung Mattmann Zofingen (Schweiz) – uha

Amuse bouche für Lesende

Es ist Bücherfrühling. Neben meinem Computer steht ein Stapel Bücher, die ich empfehlen möchte aber wie soll ich das auf so wenig Platz tun? Ah, ich pflücke daraus je ein Satz, so quasi als Amuse bouche:

«Manchmal ist’s, als schliefen wir um eines Traumes Willen», Hans Ulrich Bänziger aus «Ahnungslose Beute» (Wolfbach). «Ihre Augen wurden feucht, vom Rauch der Kerzen?» Markus Ramseier aus «In einer unmöbilierten Nacht» (Haymon). «Ich fühle den Wanderweg mehr unter mir, als ich ihn sehe.» Johanna Romberg aus «Federnlesen» (Lübbe). «Das Sterben ist das Schönste am Tod» Aglaja Veteranyi  aus «Wörter statt Möbel» (Der gesunde Menschenversand). «Todesanzeigen enthalten in der Regel drei Informationen, die von größter Bedeutung sind.» Elias Schneitter aus «Über die Jahre» (Anthologie Pyjamaguerilleros). «Die Antworten auf die Frage nach den Grenzen der Pädagogik haben immer einen mythischen Anteil.» Martin Kunz aus «Die stille Erotik der Melancholie» (Bucher). «Die Frau am Empfang sieht uns an, als beträten zwei Aliens ihr Haus.» Beat Glogger aus «Zweimaltot» (Reinhardt). «Nur bin ich nicht die werbeträchtige Luxusuhr, die vom Vater auf seinen Sohn übergeht.» Christof Gasser aus «Blutlauenen» (Emons). «Du müsstest unbedingt mal indische Philosophie lesen, gerade du, Vanessa.» Patrizia Hausheer aus «Was soll das alles» (Arisverlag). «Es ist ihr klar, dass sie Luca nicht einfach aushalten kann.» David Weber aus «Reduit» (Knapp). «Sofort begann es zu schäumen und sich blutrot zu färben.» Alexander Günsberg aus «Tanz der Vexiere» (Münster). «Nun war es Sonntag, sein Veston verbeult und sein Anzug lamentabel.» Benedikt Meyer aus «Nach Ohio» (Zytglogge). «Selbstverständlich habe ich Sie manipuliert, was erwarten Sie?» Markus Bundi aus «Alte Bande» (Septime). «Mein Gott, Anke, ich … ich … wusste ja nicht …» Wolfgang Marx aus «Am grauen Meer» (Kameru). «Im Grunde sah man nur einen Wuschel schwarzer Haare.» Simon Libsig aus «Der Velodieb, der unters Auto kam» (Librium).

Und wenn Sie noch Fragen haben sollten, so treffen Sie mich anlässlich «Berg & Buch» vom 18. – 21. April im Hotel Schweizerhof Lenzerheide.

Urs Heinz Aerni

 

«Bauchkraulzentrale»?

In der Aargauer Zeitung äußerte sich die Kollegin Anne-Sophie Scholl sehr pointiert über das Kerngeschäft des Journalismus’ unter dem Druck von Schriftstellern (bewusst hier auf die feminine Variante verzichtend), die eine nachhaltige Rezension ihres Buches erwarten oder mindestens eine Mitteilung, wenn ihr Buch auf einer Bestenliste gelandet ist. Ein hierzulande sehr bekannter Schriftsteller hätte sich mit einem Interview schwergetan, da er der Ansicht sei, dass eine Besprechung dem Verkauf seines Buches mehr diente. Und ein anderer Schriftsteller soll sich über die Auswahl des Bildes in der Zeitung geärgert haben und zudem hätte die falsche Person sein Buch besprochen und sie sei trotz Einladung, nie bei einer seiner Lesungen erschienen. Die Kollegin gab dann folgendes zu verstehen: «Wir Journalisten schreiben für unsere Leserinnen und Leser. Wir sind nicht das PR-Büro der Autoren, die Bauchkraulzentrale auch nicht.»

Liebe Zunft der Schriftstellerei, fürwahr, wir alle haben das Pech, mit unserem Leben im Zeitgeist des schrumpfenden Feuilletons gelandet zu sein. Kulturredaktionen wandeln sich zu Abteilungen für Gesellschaft und People, die Printmedien versuchen die wegerodierenden Werbeeinnahmen und Abonnenten mit verdünnter Berichterstattung, pointierten Gastkommentaren, Lokalkolorit und Onlineangebote wett zu machen. Ergo: Schluss mit ausufernden Rezensionen über Bücher, Kunst und Theater, hin zu Tipps und Interviews. Und da, wo es sich noch halten kann, das gute alte Feuilleton, werden überwiegend Bücher aus großen Konzernverlagen besprochen. So ist es nun, lieber Freund der Literatur und des Kulturjournalismus’, wir texten in finsteren Zeiten bis wir uns alle in die passenden Nischen gekuschelt haben, so wie es die Vinyl-Schallplatten-Fans oder die Jazzfreunde mit ihrer CD-Sammlung uns vorgemacht haben.

Urs Heinz Aerni

 

Der passende Buchtipp:

„Feuilleton – Schreiben an der Schnittstelle zwischen Journalismus und Literatur“ von Hildegard Kernmayer und Simone Jung, Transcript Verlag, 978-3-8376-3722-9

 

Kippende Stimmung im stehenden Zug

Nichts geht mehr. Rucksack, Zeitungen und Handys liegen am Boden. Das Licht flackert, der Zug steht still. Mit einem „Hoppla!“ bücke ich mich nach den Sachen im vordersten Waggon der Gotthard-Matterhorn-Bahn, oberhalb von Sedrun. Stille, etwas Ächzen in den blechigen Wänden. Ich ziehe die Fensterscheiben runter und blicke nach vorne,  zur Lok. Sie steckt im Schnee, der sich genau bei der Ausfahrt einer tunnelartigen Galerie breit machte. Eine junge Frau betritt das Abteil: „Hier brennt wenigstens noch Licht, bei uns ist es duster.“ Sie zieht aus ihrem Rucksack zwei Bücher, „hier kann ich wenigstens lesen, bis wir wieder draußen sind“. Die Bücher tragen die Titel: „Das kleine Buch der Ruhe und Gelassenheit“ und „Das Leben ist zu kurz für später“. Dann stolpern drei Männer in voller Ski-Montur ins Abteil, die den Zug irgendwie verlassen wollen, was aber nicht geht. Wir alle kommen ins Gespräch. Die Frau ist Marketingexpertin bei einem Großverteiler, die drei Männer lernten sich über ein Online-Portal für Bergferien kennen, zwei aus Frankfurt, einer aus Basel. Und während ein sehr kümmernder Kondukteur uns allen einen Getränke-Gutschein fürs Bahnhofbuffet verteilt, zeigt sich eine Niederländische Familie großzügig mit leckeren Keksen.

Drei Stunden stecken wir hier fest und die Stimmung wird immer besser. Irgendwann werden wir rückwärts nach Sedrun zurückgezogen und steigen in eine Bar auf Gleisen ein, in der wir die Gutscheine einlösen, bei einem unglaublich witzigen Barkeeper, der so richtig Ballermann-Schlager aus den Lautsprecherboxen scheppern lässt. Nicht oft herrscht in der Bahn solch lebensfröhliche Stimmung, in der über das Leben und den Sinn desselben geplaudert wird. So geschehen am 22. Februar 2019.

Liebe Bahn, falls wieder mal irgendwo vor einem Tunnel Schnee liegen sollte, so ruft mich an, damit ich wieder einsteigen kann.

Urs Heinz Aerni

 

Die passenden Buchtipps, von der Dame aus dem Zug im Schnee lauten: „Das kleine Buch der Ruhe und Gelassenheit“ und „Das Leben ist zu kurz für später“ beide von Ashley Davis Bush (Heyne und MVG)

Dieser Beitrag erschien auch in der Zeitung Bündner Woche

Vorsicht beim Telefonieren

 

 

Entlassungen, Liebeserklärungen, Qualifikationsgespräche, Rechtsverfahren, intime Gesundheitsprobleme ja Betreibungen waren schon Themen, die ich im Zug oder Bus live bei mir völlig fremden Menschen miterleben durfte. Es wird dergestalt laut telefoniert in der Öffentlichkeit, dass es für jeden Detektiv nur so eine Freude sein dürfte. Ist Ihnen auch aufgefallen, dass die Stimme an einem Telefon in der Regel deutlicher zu vernehmen ist als das Plaudern zweier physisch anwesenden Mitreisenden?

Einmal saß ich im Tram und zu meiner Linken neben mir, telefonierte eine junge und blonde Frau (das mit dem blond ist echt Zufall). Mit ihrem Freund. Es scheint gerade nicht so gut zu laufen mit den beiden. Sie redete laut und über alles. Es wurde immer stiller um uns herum, alle hörten mit, im Tram, als hätten sie alle ausgefahrene Antennen auf dem Kopf, voll auf Empfang. Die Frau vergaß sich und die Umwelt und redete intensiv auf ihre krisengeschüttelte Liebe am anderen Ende ein. Langsam allerdings begann es echt zu nerven, bis bei mir der Geduldsfaden riss und ich handeln musste. Ich rutschte etwas näher zu ihrem Handy hin und sagte mit tiefer Stimme: „Liebling, komm zurück ins Bett.“ Alle schwiegen, die Frau auch, sie schaute mich kurz an und sagte: „Sorry Schatz, aber nein, ich kenne den nicht, wirklich! Ich bin im Tram…“ Ein Grinsen ging durch die Reihe der Fahrgäste und zum Glück musste ich an der nächsten Haltestelle aussteigen, bevor sie zu ende telefonierte. Ob sie mit ihrem Freund heute noch zusammen ist?

Auf jeden Fall meine Damen und Herren, nehmen Sie sich in Acht, wenn sie in meiner Anwesenheit irgendwo über Dinge telefonieren, die mich nichts angehen.

Urs Heinz Aerni

 

Der passende Buchtipp: „Telefonieren – Professionelle Gesprächstechniken“ von Holger Backwinkel und Peter Sturtz, Verlag Haufe Lexware, ISBN 978-3-648-12226-6